29.04.2022

Das Wallis wird als Gebiet mit geringer Prävalenz eingestuft

Feuerbrand

Vor drei Jahren wurde ein neuer Herd von Feuerbrand in Apfel- und Birnenkulturen des Talgrundes im Mittelwallis entdeckt. Bis heute konnte das Bakterium trotz der von der Dienststelle für Landwirtschaft auferlegten Bekämpfungsmassnahmen und dem Engagement der Produzenten nicht gänzlich ausgerottet werden. Auch wenn die Krankheit eingedämmt wurde und nur noch auf einem begrenzten Sektor nachweisbar ist, verliert der Kanton seinen Status als Schutzgebiet und wird künftig vom Bundesamt für Landwirtschaft als Gebiet mit geringer Prävalenz eingestuft. Das Ziel bleibt unverändert, nämlich diese gefährliche Krankheit so weit wie möglich zurückzudrängen, um die wirtschaftlichen Schäden für die Kernobstproduktion zu minimieren. Daher werden die restriktiven Bekämpfungsmassnahmen fortgeführt. Für Besitzerinnen und Besitzer sowie Betriebe mit Kernobst und Wirtspflanzen des Feuerbrands gilt insbesondere die Überwachungs-, Melde- und Bekämpfungspflicht.