Medien und Kommunikation  20.01.2023

Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen dem Wallis und Nidwalden

Sprachaustausch

Das Wallis und Nidwalden haben in Stans eine Partnerschaft unterzeichnet, um den Sprachaustausch zwischen den beiden Kantonen zu fördern. Die bestehende Zusammenarbeit wird mit neuen Projekten für alle Schulstufen erweitert. Das Erlernen einer zweiten Sprache ist nach wie vor ein wichtiges Ziel für das Walliser Bildungswesen.

Die Kantone Nidwalden und Wallis setzen sich seit 2012 erfolgreich zusammen für die Förderung des Sprachaustauschs ein. Im Laufe der Jahre wurde neben Programmen, die auf Ebene der obligatorischen Schule angeboten werden, auch eine Zusammenarbeit auf Ebene Sekundarstufe II aufgebaut. Die beiden Kantone entschieden sich dafür, diese Schritte mit der Unterzeichnung einer Partnerschaft durch die beiden Staatsräte, Christophe Darbellay für das Wallis und Res Schmid für Nidwalden, offiziell zu bestätigen.

Das Wallis und Nidwalden sind auf nationaler Ebene Spitzenreiter beim Sprachaustausch. Diese Partnerschaft festigt und erweitert bereits bestehende Programme, wie z. B. den Einzelaustausch der Schülerinnen und Schüler unter dem Titel «Vas-y! Komm!» oder den Lehrpersonenaustausch «Schulen im Austausch Nidwalden-Wallis». Zudem werden dadurch neue Zusammenarbeitsprojekte unterstützt. Jugendliche und Lehrpersonen aller Stufen der obligatorischen und nachobligatorischen Schule, d. h. Primar- und Orientierungsschule, Kollegium und Berufsfachschule sowie Studierende und Professorenschaft der Pädagogischen Hochschule (PH) haben somit einen erleichterten Zugang zur Mobilität in all ihren Formen. Der Austausch mit dem Ziel, eine zweite Landessprache zu erlernen, kann auf Ebene der Klasse, Einzelperson, Lehrperson oder Schuldirektion stattfinden. Das Erlernen einer zweiten Landessprache ist integraler Bestandteil des Regierungsprogramms des Kantons Wallis.

Die vorgeschlagenen und zu entwickelnden Programme werden sowohl von der nationalen Agentur Movetia als auch über die Budgets der beiden kantonalen Büros für Sprachaustausch und die beiden kantonalen Dienststellen für Unterrichtswesen unterstützt. Der Kanton übernimmt die Kosten für die Vertretung von Lehrpersonen, die an einem Lehrpersonenaustausch teilnehmen.