Medien und Kommunikation  30.08.2019

Eine Broschüre stellt die Walliser Fledermausarten, deren Biologie und deren Schutz vor

Fledermäuse im Wallis

Obwohl geschützt und nützlich, sind Fledermäuse immer noch weitgehend unbekannte Säugetiere. Um der Öffentlichkeit die Biologie dieser Fledertiere näher zu bringen, die sich im Klima unseres Kantons besonders wohl fühlen, hat die Dienststelle für Wald, Flussbau und Landschaft (DWFL) eine Broschüre mit dem Titel «Die Fledermäuse im Wallis» herausgegeben. Auf etwas über 20 Seiten werden darin die wichtigsten bei uns heimischen Fledermausarten, ihr Lebensraum und ihre Gewohnheiten vorgestellt.

 

Ein Drittel aller Säugetiere in unserem Land sind Fledermäuse. Man zählt 30 Arten, 27 davon sind im Wallis heimisch. Sie schätzen besonders den Reichtum der hiesigen Lebensräume und die Scharen von Insekten, die darin leben.

Der Allgemeinheit sind diese kleinen geschützten Säuger immer noch weitestgehend unbekannt. Allzu oft sind die Tiere noch von irrigen Vorstellungen des Volksglaubens behaftet. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die DWFL die Broschüre «Die Fledermäuse im Wallis» herausgegeben. Diese schildert kurz und anschaulich die allgemeine Biologie der «Chiroptera» (wissenschaftlicher Name, wörtlich: «Flügelhand»), beschreibt die im Wallis lebenden Arten und die natürlichen und menschgemachten Lebensräume, wo sie sich aufhalten.

Die reich bebilderte Broschüre wurde vom Verein «Fledermaus-Netzwerk Wallis» im Auftrag der DWFL verfasst. Sie berichtet von diesen Wesen der Nacht, den einzigen flugfähigen Säugetieren auf der Welt, von ihrer Fähigkeit, sich mittels für das menschliche Gehör unhörbaren Schreien zu orientieren, von ihrem Nutzen als Regulatoren von Insektenpopulationen.

Auch auf die Gefahren, die den empfindlichsten Arten drohen, wird eingegangen, und es werden häufig gestellte Fragen beantwortet. Wer nach der Lektüre sein Wissen über das Thema noch vertiefen will, findet auf der letzten Seite eine Liste mit Fachliteratur.