Medien und Kommunikation  11.01.2019

Ernennung von Patrick Zehner

Stelle des Delegierten für nationale Angelegenheiten

Der Staatsrat hat Patrick Zehner, der derzeit als Abteilungschef beim Bundesamt für Polizei (fedpol) tätig ist, zum Delegierten für nationale Angelegenheiten ernannt. Zu seinen Aufgaben gehört die Verteidigung und Förderung der Walliser Interessen auf Bundes- und interkantonaler Ebene. Seine Lobbyarbeit ergänzt die im Rahmen der Strategie für Bundesangelegenheiten bereits durchgeführten Aktivitäten der Departemente, Dienststellen und der Staats-kanzlei.

 

Eines der zehn Ziele, die der Staatsrat in seinem Regierungsprogramm festgelegt hat, ist die Positionierung des Wallis auf eidgenössischer und interkantonaler Ebene. Die Regierung will ihren Einfluss auf die für den Kanton wichtigsten Bundesangelegenheiten festigen und die Besonderheiten und Stärken des Wallis aktiv fördern.

Die neu zu diesem Zweck geschaffene Stelle des Delegierten für nationale Angelegenheiten wurde vom Staatsrat an Patrick Zehner vergeben. Als ausgebildeter Politologe mit einem Executive Master in Public Administration arbeitet er seit mehr als zehn Jahren beim Bundesamt für Polizei (fedpol). Derzeit ist er Abteilungschef EU/SIRENE im Direktionsbereich Internationale Polizeikooperation bei fedpol. Dieser berufliche Werdegang hat es ihm ermöglicht, ein ausgezeichnetes Verhand-lungsgeschick zu entwickeln und ein wichtiges Netzwerk auf Bundesebene aufzubauen. Er nimmt seine Funktion am 1. Mai 2019 auf.

Seine Tätigkeit ergänzt die Aktivitäten der Departemente, Dienststellen und der Staatskanzlei, die im Rahmen der Strategie für Bundesangelegenheiten bereits durchgeführt wurden. Der Delegierte für nationale Angelegenheiten hat insbesondere die Aufgabe, Lobbyarbeit auf Bundesebene und auf interkantonaler Ebene zu leisten. Es geht darum, im Auftrag der Regierung oder eines Departements in Bezug auf strategische Ziele des Bundes einzugreifen, sobald ein Projekt lanciert wird sowie während der vorparlamentarischen, parlamentarischen und der Referendumsphase. Dazu gehört auch die Entwicklung und Pflege eines wichtigen beruflichen Netzwerks sowohl innerhalb der Bundesverwaltung als auch unter den Bundesparlamentariern sowie mit politischen Parteien, verschiedenen Interessengruppen, ande-ren Kantonen, interkantonalen Konferenzen und den Medien.