Medien und Kommunikation  09.04.2021

Plangenehmigungsverfügung erhalten

Autobahn A9 Teilstrecke Siders Ost – Leuk/Susten Ost

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat das Plangenehmigungsverfahren für das Ausführungsprojekt der Autobahn A9 durch den Pfynwald abgeschlossen und das Projekt genehmigt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung der Teilstrecke Siders Ost - Leuk/Susten Ost erreicht worden.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat das Plangenehmigungsverfahren für das Ausführungsprojekt der Autobahn A9 durch den Pfynwald abgeschlossen und das Projekt genehmigt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung dieser bedeutenden Teilstrecke Siders Ost- Leuk/Susten Ost inklusive Trinkwasserfassung Salgesch & Sierre/Siders und Strassenabwasser-Behandlungsanlage (SABA) sowie die Kompensationsmassnahme Fussgängerweg und Brücke Rotten erreicht worden.

Auch wenn die Bauherrschaft mit einem grossen Teil der Einsprechenden einvernehmliche Lösungen finden konnte, konnten während dem Plangenehmigungsverfahren nicht sämtliche Einsprachen bereinigt werden. Rund 40 verbliebene Einsprachen wurden mit der Plangenehmigungsverfügung beurteilt.

Die Plangenehmigungsverfügung des UVEK kann von den Einsprechenden vor dem Bundesverwaltungsgericht angefochten und anschliessend auch noch mit Beschwerde an das Bundesgericht weitergezogen werden. Sofern keine Beschwerden eingehen, kann mit der Planung sowie den ersten Arbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden.

Das Ausführungsprojekt der Teilstrecke der Autobahn A9 durch den Pfynwald erstreckt sich von der Autobahnausfahrt im Osten von Siders bis Susten (bis zum im November 2016 neu eröffneten Teilstück). Die 8,5 Kilometer der Autobahn durch den Pfynwald verlaufen bis zu 75 Prozent unterirdisch in gedeckten Einschnitten oder in Tunnels und sollen so zu einer Steigerung der bereits vorhandenen Umwelt- und Landschaftsqualität im mehrfach geschützten Pfyngebiet beitragen. Der gesamte Kostenvoranschlag des heutigen Ausführungsprojektes beträgt 935 Millionen Franken.