Medien und Kommunikation  16.10.2020

Prognosen der Dienststelle bestätigt

Hochjagdbilanz 2020

Die Bilanz der Hochjagd 2020 entspricht den Prognosen der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW). Die Gäms- und Rehstrecke liegt im erwarteten Bereich. Beim Rotwild wurde die Abschussplanung mit Ausnahme der Hirschregionen 1 (Aletsch – Goms) und 3 (Nanz – Saas) erfüllt. Eine Nachjagd auf Rotwild ist deshalb in diesen Hirschregionen erforderlich, insbesondere um das Gleichgewicht zwischen Wald und Wildtieren zu gewährleisten.

Die Zahl des erlegten Rotwildes beläuft sich für die Hochjagd 2020 auf 1890 (1599 im Vorjahr). Die Planvorgabe lautete auf 2090 Stück Rotwild im ganzen Kanton. Die geplante Strecke konnte, wie erwartet, aufgrund der hohen Vorgabe, insbesondere in der Hirschregionen 1 (Aletsch – Goms) und 3 (Nanz – Saas) nicht erreicht werden. Der fehlende Anteil der geplanten Strecke (ca. 180 Stück weibliches Rotwild) wird, wie in den letzten Jahren, anlässlich einer Nachjagd zwischen Mitte und Ende November erbracht. Die Reduktion des Bestandes ist einerseits für die Gewährleistung der Schutzfunktion der Schutzwälder und andererseits für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes zwischen den verschiedenen Wildtierarten erforderlich. Im Weiteren wurden 2556 Gämsen, 406 Rehe und 17 Wildschweine erlegt.

Die Nachjagdmodalitäten sowie die Jagdgebiete werden im Amtsblatt vom 16. Oktober 2020 bekannt gegeben. Anmelden dürfen sich alle Jäger mit Wohnsitz im Wallis, die für 2020 ein Jagdpatent für die Hochjagd gelöst haben. Parallel dazu werden die Berufswildhüter wie jedes Jahr Regulierungs- und Hegeabschüsse vornehmen (Abschuss schwacher Tiere oder zwecks Vermeidung von Kulturschäden).