Medien und Kommunikation  21.02.2020

Sanierungsprojekt soll Befahrbarkeit für den Schwerverkehr wiederherstellen

Die Analysen am Viadukt bei Riddes sind abgeschlossen und bestätigen die Richtigkeit der gegenwärtigen Gewichtsbeschränkung für das Bauwerk. Um die Befahrbarkeit für den Schwerverkehr so schnell wie möglich wiederherzustellen, wurde ein Sanierungs-projekt lanciert. Damit wird man die Lebensdauer des Viadukts um mindestens zehn Jahre verlängern können. Parallel dazu wurde eine Variantenstudie zur Zukunft des Autobahnanschlusses und der Kantonsstrasse nach Ablauf dieser zehn Jahre in die Wege geleitet.

Seit dem 8. Juli 2019 ist der Viadukt bei Riddes für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Diese Vorsichtsmassnahme wurde ergriffen, nachdem man bei einer Inspektion verschiedene Schäden festgestellt hatte. Unter anderem weisen einige der Vorspannkabel Korrosionsstellen auf. Die Zusatzuntersuchungen haben den schadhaften Zustand der Brücke und somit die Richtigkeit der getroffenen Massnahmen bestätigt.

Auf dieser Grundlage haben die zuständigen kantonalen Behörden und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) beschlossen, ein Sanierungs-projekt zu starten, damit die Brücke so schnell wie möglich wieder vom Schwerverkehr bis 40 Tonnen befahren werden kann. Mit den umfang-reichen Arbeiten wird man die Lebensdauer des Bauwerks im Eigentum von Bund und Kanton um mindestens zehn Jahre verlängern können. Die Kosten werden auf rund 10 Millionen Franken geschätzt, und die Arbeiten werden im Verlauf der nächsten drei Jahre erfolgen. Bis zu deren Abschluss wird der Viadukt für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt bleiben. Parallel dazu wurde beschlossen, eine Variantenstudie zur Zukunft dieses Autobahnanschlusses und der Kantons-strasse in die Wege zu leiten, um dann die Bestvariante im Verlauf des nächsten Jahrzehnts zu realisieren.