Medien und Kommunikation  08.02.2019

Treffen zwischen einer Delegation von Jugendlichen und dem Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung

Mobilisierung junger Walliser für das Klima

Infolge der Mobilisierung Walliser Studierenden für den Klimaschutz vom 18. Januar hat Christophe Darbellay, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung (DVB) eine Delegation von Jugendlichen der Kollegien sowie Handels- und Fachmittelschulen (HFMS) empfangen. Die von den Studierenden als Prioritäten festgelegten Anliegen wurden vorgetragen und dem Departementsvorsteher überge- ben. Dieser hörte ihnen aufmerksam zu und unterstützte sie bei ihren Bemühungen.

 

Dreizehn Vertreterinnen und Vertreter der Walliser HFMS und Kollegien sind der Einladung des Vorstehers des Departements für Volkswirtschaft und Bildung gefolgt und haben ihre Anliegen und Erwartungen an den Klimaschutz geäussert.

 

Im Anschluss an die zweistündige Gesprächsrunde, an der die verschiedenen innerhalb der Schule be-stehenden oder möglichen Ansätze diskutiert wurden, präsentierte die Delegation Christophe Darbellay die Projekte in den Bereichen Energieeinsparung, Abfallbewirtschaftung und -sortierung, die sie vorrangig umsetzen möchten. Ebenso äusserte sie den Wunsch nach der Organisation eines kantonalen Tages der nachhaltigen Entwicklung in den allgemeinen Mittelschulen. Der Departementsvorsteher hörte den Studierenden aufmerksam zu und unterstützte sie. Im Februar wird eine neue Sitzung organisiert, um diese Themen vertieft zu behandeln.

 

Die Dienststelle für Unterrichtswesen und das DVB sind sensibilisiert für Fragen des Klimawandels. Sie haben das Ausmass der jüngsten Mobilisierung der Studierenden erkannt und begrüssen die Tatsache, dass die Jugendlichen ihre freie Zeit für das Treffen eingesetzt haben. Die Vertreter des Staates Wallis lobten die Qualität der Vorträge der anwesenden Jugendlichen. Diese sind sich der Tragweite des Klimas voll und ganz bewusst und auch der Tatsache, dass es wichtig ist, ihr Verhalten anzupassen, um der Erde Sorge zu tragen und die Umwelt zu schützen.

 

Der Staatsrat legte 2008 sein Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung nieder und erneuerte dieses regelmässig. Ende 2018 verabschiedete er die Nachhaltigkeitsstrategie 2030, die die Agenda 2030 der Vereinten Nationen und die Strategie des Bundes für eine nachhaltige Entwicklung auf Kantonsebene umsetzt. Die Agenda 2030 des Kantons Wallis zielt insbesondere auf die Reduktion der Umweltauswirkungen der Produktionsweisen und des Konsums, die Nutzung einheimischer und erneuerbarer Energieressourcen, die Verringerung des Treibhausgasausstosses, die Anpassung an den Klimawandel sowie die haushälterische Nutzung des Raumes und der natürlichen Ressourcen ab. In einem operativen Programm werden die umzusetzenden Projekte, ihre Planung und die Mittel zur Durchführung genauer festgelegt.